Akustik im Neubau
Zwei Trends auf Kollisionskurs? Jedenfalls wenn man die Herausforderungen an die Akustik nicht meistert.
A. Minimalistischer Baustil – als Beispiel Betonkernaktivierung:
Erstellungskosten, Raumbedarf, Energieverbrauch, Unterhaltungsaufwand werden positiv beeinflusst – die Akustik nicht. Die größte „Ehadafläche“ ist nicht mehr mit einer abgehängten Decke zu belegen.
B. Open Office als die stärkste Büroraumplanungsidee in der aktuellen Arbeitswelt:
Darstellung der Unternehmenskultur, Transparenz, Flächeneffizienz und Bewirtschaftung werden positiv beeinflusst – die Akustik nicht.
Die Verringerung der Mietfläche hat als Vorgabe bei der Entscheidungsfindung dramatisch zugenommen. Um 12–14 m² je Arbeitsplatz zu erreichen müssen alle Faktoren Hand in Hand zusammen optimiert werden.
Eine gute Akustik ist eine Voraussetzung für die hohe Verdichtung.
Dabei ist zu beachten, daß die akustische Identität und Qualität eines jeden Raumes abhängig ist von der Nutzungsidee und somit differenziert zu gestalten ist. Wir sorgen für den passenden akustischen Charakter.



